Bewerbung

Große Anerkennung für "Pflege mobil". Ausgezeichnet

Lothar Gens, MZ Bitterfeld, 03.12.2007


Rund um die Uhr liebevoll betreut

Kurzzeitpflege «pro curandi» öffnet Pforten in Wolfen-Nord.

Wolfen/MZ. Selbstbestimmt leben - trotz hohen Alters, trotz möglicher Behinderung, trotz schwerer Krankheit, auch trotz Demenz. Was landläufig eher angezweifelt werden dürfte, hat sich Cornelia Heidrich auf die Fahnen geschrieben. Und auf die ihres Unternehmens, der häuslichen Kranken- und Seniorenpflege "Pflege mobil", die sie seit 1. Januar 2004 führt und die seither um einige Angebote ergänzt worden ist. Das jüngste "Kind", die Kurzzeitpflege "pro curandi" öffnete am Montag ihre Pforten. Und bereits am Dienstag sollen sich in der Otto-Schmidt-Straße in Wolfen-Nord acht Patienten - betreut rund um die Uhr - wohlfühlen.

"Kurzzeitpflege ist auch zur Stabilisierung der häuslichen Pflege vorgesehen", machte Cornelia Heidrich gegenüber der MZ deutlich. Zum Beispiel in Krisensituationen oder nach Krankenhausbehandlungen übernehme die Pflegekasse bis 28 Tage im Jahr bis zu einem Höchstsatz von 1 432 Euro die Kosten. Es sei auch möglich, Kurzzeitpflege in Anspruch zu nehmen, wenn die pflegenden Angehörigen mal in den Urlaub wollen. Dann bestehe die Möglichkeit, die Pflegebedürftigen in der Kurzzeitpflegestation zu betreuen. Nach dem Urlaub würden sie wohlbehalten in ihre Familien zurückkehren. Auch hierbei hätten die 28 Tage und der erwähnte Höchstsatz Gültigkeit. Und in der neuen Pflegestation ist alles vorhanden, um den Aufenthalt angenehm zu machen - bis hin zum gemütlichen Gemeinschaftsraum.

Mit der Kurzzeitpflegestation bringt es die Firma von Cornelia Heidrich mittlerweile auf 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter plus acht Auszubildende. In der Kurzzeitpflege ist jetzt noch ein behindertengerechter Arbeitsplatz entstanden. Hier betätigt sich seit Montag Rollstuhlfahrerin Stefanie Schumann.

Komplettiert wird das Angebot von Cornelia Heidrich bereits seit längerem vom Krankenfahrdienst "Medibus", der Tagespflege "Heimatsonne" und fünf Wohngemeinschaften für Demenz-Kranke mit je maximal neun Bewohnern. Angefangen hatte alles mit Cornelia Heidrich und einer Mitarbeiterin.

Eine Entwicklung, die die Bitterfeld-Wolfener Oberbürgermeisterin Petra Wust am Montag mit den Worten charakterisierte: "Frau Heidrich ist eine wandelnde Erfolgsgeschichte." Und die ist offenbar noch nicht zu Ende. Gegenwärtig wird in der Bitterfelder Röhrenstraße eine Begegnungsstätte aufgebaut.
Großer Eröffnungs-Bahnhof in der Kurzzeitpflege «pro curandi» in Wolfen-Nord.
Großer Eröffnungs-Bahnhof in der Kurzzeitpflege «pro curandi» in Wolfen-Nord. Der MDR filmte, und Stefanie Schumann (Mitte) freute sich, dass sie jetzt als Rollstuhlfahrerin das dortige Team verstärken kann. (Foto: MZ)
 

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