Bewerbung

Große Anerkennung für "Pflege mobil". Ausgezeichnet

Ulf Rostalsky, MZ Bitterfeld, 10.11.2011


Ein Juwel am Wasser

Südufer, Drei-Seiten-Seeblick, Bäderarchitektur, gediegene Innenausstattung

Südufer, Drei-Seiten-Seeblick, Bäderarchitektur, gediegene Innenausstattung: Das ist das "Palais am See", von dem Cornelia Heidrich bisher nur geträumt hat.

Bitterfeld/MZ. "Aber jetzt lassen wir endlich die Katze aus dem Sack", geht die Inhaberin von "Pflege mobil" in die Offensive. Sie möchte Fakten an die Stelle von Spekulationen setzen. Und macht dennoch kein Geheimnis daraus, dass sich manches Detail in der geplanten Seniorenresidenz am Goitzsche-Südufer ganz sicher noch ändern wird. Vielleicht auch deren Name.

"Palais am See" ist der Arbeitstitel für ein Haus, das zum Alterssitz für die reifere und pflegebedürftige Generation werden soll, ohne dem Klischee eines Altersheims zu entsprechen. Gehobenes Niveau haben sich Cornelia Heidrich und die Betreibergesellschaft für das Schmuckstück am Wasser auf die Fahnen geschrieben.

Gut 4,2 Millionen Euro soll das Vorhaben kosten. "Ein Wagnis", wie nicht nur die engagierte Firmeninhaberin betont. Doch gerade die Abkehr vom Normalen und die Bereitschaft zum Experiment sollen den Erfolg bescheren. Statt ins Altersheim ziehen Senioren ins Palais, statt klinischer Tristesse soll Hotel- und Wohlfühlatmosphäre vorherrschen. "Wir wollen einen Ort, wo jeder seine Oma oder seinen Opa gut aufgehoben fühlt", erklärt Frank Theuerkauf seinen Arbeitsansatz.

Der Innenarchitekt aus Hamburg hat gespielt mit Farben, Formen und Materialien. "Spielen dürfen", wie er betont. Denn mit Cornelia Heidrich wäre er von Anfang an auf einer Ebene gewesen. Bäderarchitektur mit ihren klaren klassizistischen Formen bestimmt das Bild des Palais, das über drei Voll- und ein Halbgeschoss verfügen und 56 Senioren Heimat sein soll. Terrassen und ein eigener Bootsanleger sind auf den Ideenskizzen zu erkennen. Dazu ein groß angelegter Eingangsbereich mit Kosmetik- und Friseursalon, einem kleinen Laden. "Die Leute wollen auch im Alter ihre Individualität behalten", weiß Cornelia Heidrich aus Erfahrung. Ostern 2013 möchte sie sich das Palais sprichwörtlich ins Körbchen legen.

Die Bauanträge für das Haus sind eingereicht, Fachplaner gebunden und erste Detailrechnungen angestellt. Pflege in insgesamt vier Hausgemeinschaften und dem Palliativbereich wird voraussichtlich 50 bis 60 Mitarbeiter brauchen. "Mindestens", wie die künftige Hausherrin betont.

Innenarchitekt Theuerkauf kommt mit ganz anderen Argumenten daher. Vom glasbedachten Atrium spricht der Hanseate, von Kaminzimmer mit Bibliothek, von Individualität, die dennoch funktionell zu sein verspricht. "Wir haben alles von innen heraus entwickelt. Aus der Sicht der Menschen, die sich hier heimisch fühlen sollen." Das Juwel am Wasser soll Schmuckstück und Aushängestück sein. Zeigen, dass Bitterfeld einen Schuss Exklusivität verträgt und mit der Goitzsche ein städtebauliches Faustpfand in der Hand hält. Lob paart sich dennoch mit warnenden Stimmen. Der Uferweg wie der Streifen Land zwischen ihm und dem Wasser dürften nicht angetastet werden, erinnern die Stadträte Dietmar Mengel (Linke) und Armin Schenk (CDU). Auf der Leinwand ist in diesem Moment eine Skizze mit Bootsanleger und Zaun zu sehen.
So in etwa soll sich das "Palais am See" 2013 an der Goitzsche präsentieren. (Foto: MZ)
So in etwa soll sich das "Palais am See" 2013 an der Goitzsche präsentieren. (Foto: MZ)
 

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